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Steinbruch Petersberg

Dominierend im nördlichen Saalkreis ist der rote Porphyr. Das Gebiet um den Petersberg ist historisch vom Bergbau und Gesteinsabbau geprägt. Relikte früherer bergbaulicher Tätigkeit sind:

  • der Goethebruch,
  • das ehemalige Abbaugebiet Frößnitz,
  • der Krosigker Steinbruch
  • der Feuerlöschteich der Wassermühle Petersberg und
  • das Gebiet des Bergbades.

Zahlreiche betriebene Steinbrüche, auch am Petersberg, zeugen von dem immerwährenden Interesse für dieses Baumaterial. Auch in Zukunft wird südwestlich vom Petersberg Porphyr durch die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH abgebaut. In der ehemaligen Sandgrube Petersberg ( große Holzbreite) befindet sich die einzige größere Uferschwalbenkolonie des Saalkreises. Mittelfristig, d.h. in 7-9 Jahren, soll der Steinbruch Petersberg zu einem Naturparadies mit einem 10 ha großen See umgestaltet werden. Sandstrand, Liegeplätze für Segelboote und ein schwimmendes Restaurant sind vorgesehen.

Goethebruch

Mit der Gründung des Dorfes Petersberg in den zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts begann man, den Porphyr, das charakteristische rötliche Gestein dieser Gegend, in einem ersten Bruch am südöstlichen Berghang abzubauen. Der Dichter Johann Wolfgang Goethe, der sich stets lebhaft für geologische und bergbauliche Fragen interessierte, besuchte diesen Ort im Jahre 1778. Seitdem trägt der inzwischen längst voll Wasser gelaufene Steinbruch den Namen "Goethebruch". Der Goethebruch wird heute als Feuerlöschteich genutzt

 

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